Unsere Schatzsuchen

Wie unsere Geschichten entstehen!

Auf vielfachen Wunsch gewähren wir einen Blick hinter die Kulissen und erzählen, wie Schatzsuche und Abenteuer entstehen. Als direkte Nachfahren der berühmten Ehrenberger Ritter und der beliebten Vogelsanger Mühlenfamilie haben wir Zugriff auf eine unerschöpfliche Sammlung an wahren Geschichten, Legenden und Abenteuern. Unsere Großeltern haben uns früher vor dem Kamin im Ohrensessel märchenhaftes über unsere Vorfahren erzählt. Von tapferen Rittern, schlauen Bauern und fleißigen Müllern – vom kleinen Friedrich und seinen Freunden, von der Müllerstochter und den Dorfkindern und natürlich vom Bauernsohn mit seinen Ziegen.

Wirklich? Nun, Spaß beiseite. Aber tatsächlich steckt etwas Wahrheit dahinter – haben doch einige von uns jahrzehntelange Erfahrung in Leben und Erleben auf der Burg hinter sich und bespaßen heute noch Groß und Klein auf mittelalterliche Weise. Desweiteren wird die Historische Mühle Vogelsang mittlerweile in der 3. Generation geführt und hat dabei schon einiges erlebt.

Aus diesen Geschichten kleine und große Abenteuer zu formen macht uns eine Menge Spaß, ist aber mit viel kreativer und handwerklicher Arbeit verbunden. Zunächst überlegen wir uns das passende Alter für eine Tour. Denn Aufgaben und die Wegstrecke sollen altersgerecht sein – die Rätsel nicht zu schwer, die Strecke nicht zu lang. Wenn diese elementaren Faktoren stimmen, dann erzielen die Kinder Erfolge und sind für den weiteren Weg motiviert. Die Wegstrecke wählen wir auf zweierlei Art aus: erstmal grob am Computer und danach draußen. Hier können wir dann schon die einzelnen Rätselstationen festlegen und per GPS System markieren. Dabei achten wir darauf, daß die Aufgaben nah an den Wegen sind und die Kinder nicht durch Böschung, Dornen oder gar Baumschonungen streifen – sich selbst oder der Natur Schaden zufügen. Zurück am Schreibtisch übertragen wir die Wegpunkte und den Track auf den Computer um später die Rätsel zuzuordnen.

Jetzt kommt die Geschichte und damit auch die Aufgaben. Wir haben das Glück in einer der schönsten Landschaften an der Mosel zu wohnen und zu arbeiten – tatsächlich liefert uns die Region und insbesondere die Burgen und Mühlen im Ehrbachtal einiges an Stoff für unsere Touren. Daß aufgrund der Prominenz der Ehrenburg viele Rittergeschichten dabei sind, erklärt sich von selbst.

Die Ehrenburg und unsere Trilogie um den Schatz des Ritters Friedrich.
Die Rauschenburg führt uns auf den Spuren der Eltzer Fehde.
Die alte Waldpension zwischen Vogelsang und Ehrenburger Tal, ideal für ein Nachtabenteuer.
Die filmische Disneywelt liefert uns das Rätsel um die Eisprinzessin.

Nur um ein paar zu nennen. Und so hauchen wir der Schatzsuche Leben ein, um den Kindern vor Beginn, als Einstieg, die Geschichte zu erzählen. Kreativität ist gefragt und einen Abend am Kamin zum Schreiben. Die Rätsel, die zu lösen sind, reichen dabei von reinen Verstecken, in denen Buchstaben oder Zahlen zu finden sind, bis hin zu komplexen Logikaufgaben. Das Geocache Hobby ist hierbei mehr als hilfreich, sind die GPS Schatzjäger doch wahre Rätselfreunde und -erfinder.

Versteckte Schatzkartenteile offenbaren den Kindern den Wegverlauf, während die Größeren bereits mit Koordinaten und GPS Geräten auf Suche gehen. Meist gilt es Lösungswörter herauszufinden, die, richtig eingesetzt, auf den finalen Schatz verweisen. Das ganze dann in Papierform gebracht und kurz vor der Schatzsuche verteilt. Also, wir laufen die Strecke dann insgesamt dreimal. Die erste Vortour mit GPS Markierung, die zweite um die Rätsel auszubringen und natürlich die Schatzsuche selber. Wir schicken die Kinder nicht alleine los, sind als Aufsichtsperson dabei, halten uns aber dezent zurück. Nur ganz selten, wenn die Kinder wirklich unbemerkt in die absolut falsche Richtung laufen, gibt es von uns einen kleinen Hinweis.

Daß die Schätze ausnahmslos gefunden werden, versteht sich von selbst. Denn wir freuen uns, wenn die Kinder Erfolg haben und mit leuchtenden Augen die Schatzkiste öffnen. Und wenn sich langsam der Deckel öffnet, richten sich alle Augen auf….., das verraten wir dann aber doch nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.